GRÜNE und ADFC verfolgen gemeinsame Ziele: Werbung für Fahrradklimatest

 

 

Wir GRÜNE haben uns schon immer für das Radfahren stark gemacht, so auch in Halle. Die Bedingungen für das Radfahren in Halle Westfalen sind für viele Bürger nicht zufriedenstellend. So belegte die Stadt beim Radklimatest 2016 nur einen Platz im Mittelfeld mit der Note 3,8. Auch im Rahmen des Mobilitätskonzeptes kommt dem Rad steigende Bedeutung zu. Grund genug, Andreas Kronier einzuladen, Vorstandsmitglied des ADFC Gütersloh und zuständig für den Nordkreis.

Gemeinsam erörterten wir das Thema Radfahren in Halle und im Kreis.

Aus der letztmaligen Bewertung des Fahrradklimatestes für Halle wurden kaum direkte Konsequenzen durch die Politik gezogen. Jedoch arbeiten wir GRÜNE daran auch im Bereich des  Nahmobilitätskonzeptes der Stadt. Und wir wollen vor allem auch das Rad stärken. Politik muss insgesamt auch das Rad mehr in Blick nehmen.

Die Stadt hat sich mit Werbung für den Fahrradklimatest zudem sehr zurückgehalten…

In Halle gibt es Radunfreundliche Ampelschaltungen, die dem Radfahrer viel Wartezeit abverlangen (z.B. in Bokel). „Autofahrer müssen zudem lernen und akzeptieren, dass Radfahrer gleichberechtigte Teilnehmer auf der Straße sind“ – so Silvan Meermann, ein junger Bürger unserer Stadt und fleißiger Radfahrer. „Würden die Bedingungen besser gestaltet, würde auch das Radfahren mehr Spaß machen und ergo gäbe es mehr Radfahrer“, so Frank Winter. „Dazu müsse es auch optimalere Infrastrukturen geben.“

 

Andreas Kronier zeigt das Beispiel Münster auf,  allseits deutschlandweit als „Deutsche Fahrradstadt Nr 1“ angenommen: „Hier gibt es immer mehr Radfahrer, aber die Infrastruktur kommt kaum hinterher, es wird zu wenig investiert, daher steigen dort Frust und Unzufriedenheit der Radfahrer“. Dass es immer mehr Radfahrer gibt, zeigen auch die stetig steigenden Mitgliederzahlen des ADFC. In Europa sei derzeit eine Stadt unschlagbar in Sachen Fahrrad: „Kopenhagen in Dänemark. Das muss man mal gesehen haben, die Dänen sind da vorbildlich. Die Infrastruktur dort sei sehr Radfreundlich, Radfahrer dort sind zufrieden. Auch Amsterdam ist sehr beliebt bei Radfahrern.“  Und das müsse nicht einmal viel kosten, so Kronier. Kopenhagen gebe beispielsweise 35,- € pro Jahr/Kopf für die Radinfrastruktur aus. In Amsterdam seien dies noch 11,- €/Einwohner pro Jahr. Und Deutschland? – Hier komme man im Durchschnitt gerade mal auf 2,50€/Jahr/Kopf.

Deshalb wollen wir GRÜNE zusammen mit dem ADFC für den deutschlandweiten Fahrradklimatest werden. Das sind nur 10 Minuten Zeitaufwand bei 32 zu beantwortenden Fragen. Damit das Ergebnis ansatzweise verwertbar ist, müssen mindesten 50 Teilnehmer vorgewiesen werden können.

Also – stimme ab für deine Stadt, sage Deine Meinung zum Thema Radfahren in Halle!

(Foto: v.l.: Andreas Kronier, Frank Winter, Silvan Meermann, Ingetraud Beckebanze, Jochen Stoppenbrink; Pics by: Michael Kolbe)

Ihr findet diesen Test hier:

Fahrradklimatest 2018

Auch wollen wir, so auch der ADFC, die Volksinitiative für das Radfahren unterstützen und Euch dafür gewinnen.

Ihr findet Informationen dazu hier:

Volksinitiative Aufbruch Fahrrad

 

 

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