Dr. Kirsten Witte: Schulbau Gartnisch ist wichtige Zukunftsinvestition


Kinder sind unsere Zukunft. Und Bildung ist das wichtigste, was wir ihnen mit auf den Weg geben können. Deshalb sollten wir die Grundschule Gartnisch nun zügig ausbauen. Es geht um die Verwirklichung neuer pädagogischer Konzepte, die es ermöglichen, unsere Kinder bestmöglich zu fördern. Und auch finanziell wäre eine Verzögerung der Ausbauten für die Stadt von Nachteil.


Nicht nur Frontalunterricht, sondern damit auch das traditionelle Klassenzimmer verlieren an Bedeutung. Gleichzeitig nehmen immer mehr Kinder den offenen Ganztag in Anspruch. Durch den Neubau der Schule entstehen vielfältig nutzbare Räume, in denen die Kinder nicht nur „unterrichtet“ werden, sondern auch experimentieren, bauen, spielen, musizieren und sich ausruhen können.


Der Projektentwickler AGN (s.u.) kam schon vor über einem Jahr zu dem Ergebnis, dass mit einem Neubau in einem Schritt sowohl die schnellstmögliche Umsetzung des pädagogischen Konzeptes als auch die geringstmögliche Beeinträchtigung aller Beteiligten (Kinder, Lehrer und Eltern) im laufenden Betrieb gewährleistet ist. Die Dreizügigkeit kann schneller gewährleistet werden als beim Umbau. Und schließlich ist der Neubau bezogen auf die Umsetzung des Gesamtkonzeptes auch die wirtschaftlich günstigste Version, da mehrfache Baustelleneinrichtungen vermieden werden.


Der Kreis wird den offenen Ganztag der benachbarten Mosaikschule aufgrund eines gestiegenen Bedarfes ab Sommer voraussichtlich übergangsweise in Containern unterbringen müssen und hat daher großes Interesse an der Übernahme des alten Hauptgebäudes. Damit erfährt nicht nur das Altgebäude eine sinnvolle Nachnutzung. Unser Neubau trägt auch dazu bei, eine untragbare Raumsituation in der Mosaikschule schnellstmöglich zu beenden.


Schließlich attestiert unser Kämmerer uns eine entspannte Haushaltssituation. Während andere Kommunen durch die Coronakrise schwer gebeutelt sind, führt der shut down in Halle bei einem Haushaltsvolumen von über 70 Mio. €. voraussichtlich zu Einnahmeausfällen von ca. 1 Mio. €. Angesichts eines Jahresergebnisses in 2019 von ca. 20 Mio. € und einer Ausgleichrücklage von mehr als 40 Mio.€ ist das kein Grund, pädagogisch sinnvolle Investitionen zurück zu stellen. Im Gegenteil sollten wir dankbar sein, wenn wir durch unsere Investitionen nicht nur den Kindern eine optimale Lernumgebung schaffen, sondern auch der heimischen Wirtschaft zu dringend benötigten Aufträgen verhelfen können.


Zur Projektgeschichte und weiteren Hintergründen aus den betreffenden Gremien: Nachzulesen ist das alles im Bürgerinformationsportal der Stadt Halle/Westf. in der Vorlage 72/2019

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